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Zwerggürtelshweife





Cordylus cordylus

 

Ursprüngliche Heimat: Südafrika in trockenen Savannen und Halbwüsten

 

deutscher Name: Gürtelschweif

 

lateinischer Name: Cordylus cordylus

 

Größe: 13 – 15cm

 

Aussehen: hellgrau bis dunkelgrau, vereinzelte, gelbe „Perlen“ am Hals.

                 Gürtelschweife sind mit harten Schuppen bestachelt.

 

Lebenserwartung: Noch keine eigenen Erfahrungen, aber laut                                                                                                        

                                http://www.triple-art.at/reptilicum/cordylus.html

                                10 – 15 Jahre.

 

Haltung im Terrarium: Man kann Gürtelschweife als Paar oder als Gruppe im   

                                       Terrarium halten, braucht für eine Gruppe aber ein

 großes Terrarium. Das Terrarium wird mit 

 Steinaufbauten, einer bekletterbaren Rückwand und einer Wurzel ausgestattet.

Als Bodengrund nimmt man Terrariensand, den man ca. 3 – 5cm dick einbringt.

Außerdem darf eine Wasserschale nicht fehlen.

Die Temperatur sollte zwischen 26°C und 36°C liegen.

Die Luftfeuchte darf nicht unter 30% fallen, sollte aber auch nicht langfristig über 70% steigen.

Als Bepflanzung kann man Lebende Steine verwenden.

Technik: Je nach Größe des Terrariums.

 Für ein Terrarium mit den Maßen 80 x 50 x 50cm gilt: 2 UV- Leuchtstoffröhren (2 x 20W) oder 2 Kompaktleuchtstoffröhren (2 x 13W), mit Reflektor,

Ein Spotstrahler mit UV-Licht (60W).

 

Pflegeaufwand: 1 x Täglich: Der Kot sollte täglich aus dem Terrarium

                                              genommen werden.

                                             Außerdem muss das Wasser in der Wasserschale

                                             ausgewechselt werden.

                                             Auch sollte täglich gesprüht werden.

                          alle 3 Tage: Die Zwerggürtelschweife füttern.

                                             Man kann verschiedene, lebende Futtertiere

                                              verwenden. Z.B.: 3 x medium Heimchen pro Tier.

                                             Mehlwürmer werden auch sehr gerne

                                             angenommen, sind allerdings nicht sehr gut für die

                                              Gürtelschweife.

                           1 x im Jahr:  Terrariengrundreinigung, das heißt alle Tiere aus

                                                 dem Terrarium nehmen und in ein anderes Gefäß

                                                 setzen. Dann alle Einrichtungsgegenstände unter heißem Wasser (ohne Spülmittel !) abwaschen und den Sand sieben, bzw. wenn nötig austauschen.

Die Scheiben ebenfalls mit klaren Wasser und einem Mikrofasertuch putzen.

Dann das komplette Terrarium wieder einrichten und aufwärmen lassen.

Dann erst die Tiere in das Terrarium setzen.

Die Leuchtstoffröhren austauschen, da sie die UV- Beschichtung verloren haben.

 

Verhalten: Die Tiere sind sehr agil und werden auch ein bisschen zutraulich,

man kann sie aus der Hand füttern, was man allerdings nicht oft machen sollte, weil die Gürtelschweife dann ihren Jargttrieb verlieren. Gürtelschweife klettern auch gerne und man kann sie oft an der Rückwand beobachten.

Sie sonnen sich außerdem gerne unter dem Spotstrahler, um ihre Körpertemperatur aufrecht zu erhalten.

 

Besonderheiten: Gürtelschweife können Feuchtigkeit über die Haut aufnehmen.

Sie sind lebendgebährend, das heißt, dass sie fertig entwickelte Jungtiere zur Welt bringen (darf nicht mit Säugetieren verwechselt werden.) Die Jungtiere reifen in einer dünnschaligen Eihaut heran, die bei der Geburt aufreißt.

                   



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